Wegweiser

Verfasst Oktober 5, 2013 von Primo R.C.
Kategorien: Allgemein

„Verehrte Priesterin des verdunkelten Tempels.

Ich bin in Sicherheit. Der Funke des Horas wird hier von einem Licht überstrahlt, das durch Sphären und Zeiten zu scheinen vermag. Ich lege die heiligen Inrah-Karten, auf dass die Eingeweihten den Weg zu meinem Wissen zu finden vermögen.

Die sechs Magier der Elemente (Vorschläge für Zauberformeln)

Die sechs Knappen der Elemente (Magische und elementare Klingen)

Die sechs Ritter der Elemente (Neue Manöver)

Die sechs Fürsten der Elemente (Anhängerschaft des Nandus)

Die Zauberei und der Fluss (Das Merkmal Kraft)

Das Leben und die Weltfülle (Ein Abenteuer)

Das Leben und der Zwerg (Mechanische Heilkunst)

Das Leben und das Chaos (Oronische Heilkunst)

Auch diese Wort vergehen.

P.R.C.

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Das Geheime Kusliker Kaiserreich

Verfasst Januar 18, 2013 von Primo R.C.
Kategorien: Verschwörungen

„Die Gefahr ist größer als je zuvor! Viele glaubten mit dem Auftritt Romin Galahans bei der Eroberung Kusliks für einen Tag und dem erfolglosen Marsch auf Vinsalt 1027 BF sei das letzte Kapitel der Galahanschen Umtriebe im Horasreich geschrieben und spätestens mit Romins Hinrichtung im Ingerimm 1032 BF sei das Buch der drei Wiesel endgültig geschlossen. Doch sein Tod war nicht das Ende, sondern er markiert den Auftakt zu einer neuen galahanischen Verschwörung, die das Horasreich und ganz Aventurien stärker gefährdet als all ihre Umtriebe zuvor. In ihrem Zentrum: die niederträchtige Verschwörerin und Witwe Romins, Invher ni Bennain.
Sie plant nichts weniger, als die Macht der Garlischgrötz über Grangorien und den Windhag mit der Herrschaft der Bennains über Albernia zu vereinen und im Bunde mit dem andergastschen König Efferdan I. Zornbold , auch bekannt als Efferdan d.J. von Hussbek-Galahan, das Horasreich nördlich des Yaquir unter Kusliks Herrschaft an sich zu reißen. Denn König Efferdan hat die Verbannung seines Vaters nur vordergründig verwunden und Frieden mit dem Horasreich geschlossen. Doch im Dunkel der andergastschen Wälder schmiedet er seit Jahren Ränke bis weit in den Süden und verbindet seinen rachedurstigen Dienst an Invher mit der Aussicht auf einen endgültigen Sieg über den andergastschen Erzfeind Nostria.
Romin wollte weder mit Efferdan noch mit den Garlischgrötzer Verrätern paktieren. Und dafür musste er sterben. Schon 1028 BF lockte seine Gemahlin ihn aus den horasischen Kriegswirren über das Meer nach Albernia und bestimmte Kräfte in der grangorischen Armee, die bei Harben stand, versuchten sein Schiff zu versenken, doch ohne Erfolg. Das Opfer eines seiner letzten Getreuen, Admiral Radulf Eran Galahan, als dieser den Rückzug seines Vetters deckte, rettete ihn. Es bedurfte eines weiteren Verrats, in dessen Folge Romin auf dem Reichskongress im Windhag hingerichtet wurde und endlich den Weg für die wahren Pläne Invhers freimachte.
Der kluge Herrscher der Nordmarken und zeitweise Reichsregent Jast Gorsam vom Großen Fluss durchschaute zu seiner Zeit die umtriebige Invher, als sie ihm den Lehenseid verweigerte. Er wies sie in die Schranken, doch spielte er unwissend der verschwörerischen Allianz in die Karten, als er Herzog Cusimo von Grangorien zum Markgraf vom Windhag machte. Noch ist jener der Garant für die zwölfgöttliche Ordnung. Doch wie sehr er den Einflüsterungen der Verschwörer bereits erlegen ist, zeigte sich, als er sich jüngst dazu hat drängen lassen seine Tochter Larona als Braut Finnians ui Bennain, des Sohnes Romins und Invhers, ins Spiel zu bringen. Dies wäre wahrhaft ein fulminanter Erfolg für die Verschwörer.
Sollte ihr Plan aufgehen wird Albernia, vereint mit Windhag, Grangorien und Andergast dem Horasreich schon bald den Krieg erklären. Dabei werden sie auf die Thorwaler zählen können, nicht nur wegen der traditionellen Feindschaft, sondern auch wegen der Blutsbande mit den Bennain und der in Aussicht stehende Aufteilung Nostrias zwischen Thorwal und Andergast. So werden sie den Horasischen Norden leicht einnehmen können und von Kuslik aus, dem Stammland der Galahans, ein neues Kaiserreich begründen. Und wehe die Andergaster Pakte mit den Orken werden eingelöst! Dann werden Mittelreich und Horasreich gleichermaßen erzittern vor vor den Kusliker Kaisern, die Aventurien in eine neue finstere Zeit führen werden.
Hier ist es nicht mehr sicher. Mein Archiv habe ich schon vor Wochen anderweitig untergebracht, aber auch mich selbst werde ich nun verbergen müssen, um mein Leben und die Wahrheit zu bewahren. Ich höre sie kommen!“
– Primo R.C.: Eintrag in das Geheime Tagebuch, gesichert mit den sieben Siegeln der Mudramulim, 1035 BF

Derzeit lassen sich in einer leeren Kammer in Alt-Bosparan, gegenüber des Spielhauses Silberbarren, die astralen Spuren eines vor kurzer Zeit ausgelösten Transversalis feststellen. Wann P.R.C. wieder auftauchen wird und wo es sein wird, werden die kommenden Monate zeigen.

Der Weg zum Langen Leben

Verfasst Dezember 19, 2012 von Primo R.C.
Kategorien: Mysterien

„ … so will ich mit Euch auf eine geheime Fährte setzen, der Ihr jedoch nur auf eigene Gefahr folgen könnt. Weder ich noch jemand anderes wird Euch helfen oder Eure Seele retten können, wenn Ihr nicht aus eigenen Kräften bestehen könnt. Die Spur führt fort von staubigen Büchern und trockenen Vorträgen ebenso von städtischen Salons und Geschäftszimmern. Ihr verlasst sogar die Welt, in die armen Seelen zumindest und zuletzt auf den milden Blick der Zwölfe hoffen können. Die Reise führt über das Meer nach Phrygaios in die Gegend, wo die wilden Minotauren hausen. Dort gibt es eine alte, geheime Feengrotte, sie ist das Tor, das Ihr durchschreiten müsst. Die Hüterin dieser Grotte, die Fee Doriana, ist wie so viele ihrer Art der Macht derjenigen unterworfen, die ihren Wahren Namen kennen. Doch um sie wahrhaft zu bezwingen, und das darf als erstaunlich gelten, bedarf es altechsischer Zwangformeln. Finstere, unmittelbare und mächtige Zaubereien, nicht vergleichbar mit weicher, unterschwelliger Magie wie einem elfischen bian bha la da’in. Ist der Zugang zur Welt Dorianas erzwungen, in der es keine Zeit und kein Alter gibt, gilt es dort einen großen, saphirblau schimmernden See zu finden, mit vielen kleinen Inseln, kaum groß genug für einen goldenen Pavillon oder gar nur einen magischen Kessel. Auf den Inseln wie auch am Ufer des Sees stehen nun zahlreiche, prächtige Statuen aus Glas, allesamt zeigen jugendliche Schönheiten, anmutig, anziehend und betörend. Nun ist ein weiterer echsischer Zwangspruch nötig, um den Bildhauer dieses Ortes herbeizurufen, einen libellenflügligen Gnom namens Kipp. Ihm könnt Ihr nun befehlen, eine astrale gläserne Statue von Euch zu fertigen, die Euren genauen Sikaryan-Abdruck enthält. Von nun an wird es Euch nach Belieben möglich sein, die Globule aufs Neue zu betreten und durch ein Bad in dem See nahe der eigenen Abbilds eben diese Gestalt, Lebenskraft und Jugend zurück zu erlangen, die Ihr bei der Erstellung der Statue besessen habt. Die meine hat mittlerweile vielleicht etwas an Glanz verloren, doch erfreue ich mich bester Gesundheit, attraktiven Aussehens und jugendlicher Kraft, so dass ich auch in den nächsten Jahren keinen Besuch plane.“
– Primo R. Cavallo: Brief an Dominique Dulac, eine Verehrerin seines Werkes

Die Grotte existiert tatsächlich, die Fee Doriana ebenso. Dass sie einen Wahren Namen hat, der Macht über sie verleiht, ist wahrscheinlich, dass es echsische Herrschaftszauber gibt, die den Zugang zu ihrer Globule erzwingen, zumindest möglich. Auch Kipp existiert in Dorianas Welt und er ist ein überaus begabter Bildhauer, der aus prächtigen Kristallen ebenso prunkhafte Statuen zu fertigen vermag. Die beschriebene Kunst des Astralabdrucks hat er von einem limbusreisenden Magier namens Xamanoth gelernt und in jedem Werkstück bleibt ein Stück der Seele des Abgebildeten für den Magier in der Glasgötze zurück.

Haselbusch

Verfasst Dezember 11, 2012 von Primo R.C.
Kategorien: Codex Cuslicana, Hermetik, Sumurgische Protohermetik, X. Transmutanda, XIV. Elementaria

„Wir kennen zahlreiche Berichte über elfische Zaubereien, die unmittelbare Wirkung auf das Wachstum von Pflanzen haben. Ihre Baumhäuser, die wie aus den Stämmen gewachsen wirken, sind ihr bekanntestes und deutlichstes Zeugnis. Denn sie sind tatsächlich im magischen Gang der Elfensippen aus den Stämmen gewachsen. Derartige Zaubereien sind auch in den Schriften der Roten Gilde vom Schwerte Mithrida niedergelegt. Allerdings nicht in dieser kunstvollen, harmonischen Weise, sondern einer eher urtümlichen Variante. Zudem sind mehrere Hölzer als Fokus beschrieben, merkwürdigerweise vor allem aus den Wäldern der Roten Sichel, dem Altenforst, dem Runhager Forst und dem Tiljaniél-Wald. Zumindest letzterer ist die Heimat einer Elfensippe, allerdings fehlt es mir an geeigneten Adepten mögliche Verbindungen zwischen den Elfen und der Roten Gilde vor Ort zu ermitteln.“
– Vademecum der Zidanja Walsareff, Magierin der Schule der Beherrschung zu Neersand und Mitglied des Widderordens, Trallsky 1033 BF

siehe Band XIV „Elementaria, Abschnitt E „Humus“.“
– Codex Cuslicana, Band X: Transmutanda

Technik: Die Zaubernde berührt die Pflanze mit den Händen oder dem Vinculum und intoniert die Formel.

  • Arcan gestützte Schnitzerei (ab ZfW 7 und Holzbearbeitung 11). Bevor das grundsätzlich geeignete Holzstück vom Baum getrennt wird, kann es für die beabsichtige Werkstück in optimale Form und Struktur gebracht werden. Pro investierten AsP ist die anschließende Probe auf Holzbearbeitung um 1 erleichtert (maximal bis zum Höchstwert für optimales Material).
    Prinzipiell ist der Zauber auch nützlich, um einen Kräutergarten zu pflegen, Setzlinge zu hegen oder auch bei der Suche nach Nahrung und Kräutern einzelne Exemplare etwas reifer zu pflücken als sie wären, eine unmittelbare Erleichterung auf Proben ist jedoch nur in Ausnahmefällen plausibel.
  • Integrierte Zauberzeichen „Wandlung, Verstärkung, Humus“. Ein Kreis aus Zauberzeichen um die zu verzaubernde Pflanze erleichtert die Zauberprobe um 3 Punkte.
  • Schnelle Schlinge (+7, ab ZfW 9). Bei einer Zauberdauer von 5 Aktionen und einer Reichweite von 3 Schritt kann eine Rankpflanze besonders beschleunigt werden, vgl. LCD 105.
  • Baumarchitektur (+5, ab ZfW 14, nur in elfischer Rep.). Zahlreiche elfische Sippen verfügen über Meisterformeln, die nicht zuletzt für das Erschaffen der Baumhäuser und anderer elfischer Bauwunder verwendet werden.
  • Suvingivalas Alchimie (+9). Bei einer Zauberdauer von 20 Aktionen und der Anrufung der Gigantin Suvingivala, deren magische Wirkungsweise jedoch nicht restlos geklärt ist, bewirkt der Zauber wildes, ungeordnetes Wachstum innerhalb einer Zone von 7 Schritt Radius, die etwa dem Wachstum von ZfP* Wochen entspricht. Diese Variante wirkt nur in dichten Wäldern oder anderen starker Nähe zum Element Humus.
  • Via Vinculum (+3). Das Kernholz eines mindestens etwa 20 Jahre alten Baumes ist als Fokus bzw. Vinculum geeignet. Das Holz muss mindestens einen halben Schritt lang und 20 Unzen schwer sein. Die Variante „Suvingivalas Alchimie“ ist dann auch außerhalb von Wäldern möglich. Wird das Kernholz geworfen, bildet der Aufschlagspunkt das Zentrum der Wachstumzone.

Tiberios Meister-Balaestra

Verfasst November 15, 2012 von Primo R.C.
Kategorien: Ars Mechanica, Artefakte

Meine republikanische Informantin hat mir jüngst von einer Schöpfung der Arcanomechanischen Manufactur zu Belhanka berichtet, die auf vorbildliche Weise die Gaben Simias und Hesindes verbindet. So hat wohl der junge Magus Tiberio von Belhanka mit einigem mechanischen Geschick, seiner vorbildlichen Beherrschung des Animatio sowie einiger spezieller Linsen aus dem Hause Maestros Sargentillian eine Balaestra modifiziert. Die Spannvorrichtung funktioniert nun mittels eines animierten Spannzapfens aus geschliffenem Türkis in einer gravierten Fassung aus Messing ohne Kraftanstrengung des Schützens, der währenddessen schon sein nächstes Ziel anvisieren kann. Dazu verfügt die Balaestra über ein an der zwergischen Eisenwalder studiertes, aufgesetztes Magazin mit vier Kugeln. Für größere Entfernungen ist ein Zielfernrohr mit den erwähnten Linsen angebracht, vor das zudem eine Odem-Linse geklappt werden kann, um unsichtbare magische Ziele ausmachen zu können. Eine Variante ohne Kugelmagazin, das für elementaren Luftbolzen vorgesehen ist, ist der Informantin zufolge bereits konstruiert, allerdings fehlen Tiberio die Kenntnisse und Kontakte für die nötige Verzauberung der Bolzen. Weiterhin sind mir Gerüchte über Quecksilberkugeln zu Ohren gekommen, die sich beim Auftreffen verformen und so Substanzen aus ihrem Inneren freigeben, insbesondere das sich bei Luftkontakt entzündende Pyrophor.“
– Primo R.C.: Eintrag in das Geheime Tagebuch, gesichert mit den sieben Siegeln der Mudramulim, 1032 BF

Tatsächlich lädt diese Balaestra binnen 6 Aktionen. Wenn vor dem Schuss gezielt wird, etwa um eine Ansage zu machen, kann aufgrund des Fernrohrs der Zuschlag für die Entfernung um eine Klasse verringert werden. Der Odem auf der zusätzlichen Linse ist in der Regel auf Sichtbereich mit einer Sichtweite von etwa fünfzig Schritt modifiziert. Die Kraftwirkung des Animatio auf den Zapfen ist mit 7+ZfP*/2 veranschlagt.

Die Wirkung des Perainiums

Verfasst November 2, 2012 von Primo R.C.
Kategorien: Alchimie, Medicina, Mysterien, Nandurianer, Societas

Habe das Vademecum der Phelicitas Silvania nun abschließend ausgewertet. Sie war offensichtlich eine durchaus kundige Alchimistin. In ihren Aufzeichnungen findet sich insbesondere die kurze Skizze einer Rezeptur für das Perainium. Sollte sie wirklich Kenntnisse über dieses Allheilmittel gehabt haben? Weiterhin gibt es an verschiedenen Stellen Hinweise auf ein verstecktes Laboratorium in den Bergen. Einige sich wiederholende Zahlenfolgen an den nämlichen Stellen habe ich als Bezeichnungen für Sternbilder erkannt und mittels numerischer Projektion vom Zentrum Bosparans aus auf die Landschaft Yaquiriens bezogen. So lässt sich mit einigen wenigen geometrische Überlegungen ein Ort in den Goldfelsen ziemlich präzise lokalisieren. Möglicherweise finden sich dort tatsächlich Überreste des Wirkens von Phelicitas Silvania. Und sollte sie wirklich das Rezept für ein Perainium gehabt haben ist die Tragweite eines solchen Fundes kaum auszudenken. Ich werde umgehend einen Sigillus der Karten nach geeigneten Candidati Ausschau halten lassen, die nicht nur die gestellte Aufgabe zu erfüllen vermögen, sondern die durch deren Bewältigung auch selbst geistig und moralisch reifen können.“
– Tagebuch von Sylvette ya Raffacani, Docentin an der Fakultät für Astronomie und Meisterin der Zeremonie in der Societa Reformatia Nanduria

Meister, die geeignete Helden für Sylvettes Anliegen kennen, können hier alles weitere für einen Ausflug in die Goldfelsen in Erfahrung bringen.

Nadelstiche

Verfasst Oktober 29, 2012 von Primo R.C.
Kategorien: Fechtkunst, Manöver

Die horasische Fechtkunst hat seit ihrem Bestehen dem Vorurteil zu begegnen, sie sei eine Kampfkunst, die lediglich der Repräsentation diene und den modischen Vorlieben der Patrizier und Hofschranzen folge. Daher setze sie auf schlanke und leichte Klingen, deren Handhabung weder der körperlichen Kraft noch der harten Disziplin einer akademischen Kriegerin bedürften. Noch eindrücklicher sei dieser Umstand hinsichtlich der genutzten Corpuswehr, aufwändig verzierte Lagenrüstungen oder ein einfacher Kürass seien mit einer massiven Plattenrüstung oder einem Kettenmantel nicht ebenbürtig.
Klügere geben zu bedenken, dass die horasische Fechtkunst klassischen Kampftechniken wie etwa dem
Stil der Hohen Klinge, nichts entgegenzusetzen haben. Diese Techniken bauen auf das so genannte Gegenhalten auf, das in der horasischen Fechtkunst ebenfalls, verfeinert als Arretstoß, bekannt ist. Dies ist in der Tat eine Herausforderung, denn wo Taktik, Gewandtheit und Witz auf ungestüme Gewalt trifft, gibt es oft wenig Optionen. Zunächst kann der erfahrene Fechter auf seine Schnelligkeit vertrauen, die er aber, um seinem Gegner tatsächlich zusetzen zu können, ins Verhältnis zur Präzision seiner Angriffe bringen muss. Je gezielter er seine Stiche anbringen muss, desto mehr Geschwindigkeit büßt er ein. Hier können vorab vorgetragene Finten ad confusio Abhilfe schaffen.
Weiterhin haben die Meister der Fechtkunst bereits Techniken ersonnen, bei denen durch geschickte Drehungen des Oberkörpers, bei tänzelnder Beinarbeit die Deckung zum Gegner so variabel gestaltet werden kann, dass der gegnerischer Hieb in den vorgetragenen Angriff schwerer durchzuführen ist. Dies gelingt jedoch nur auf Kosten der Durchschlagskraft, was sich in klassischen Stilen ohne Zweifel störender auswirkt als in der horasischen Fechtkunst.“
– Tassilo Calleano: Enzyklopädie der horasischen Fechtkunst von Arretstoß bis Zirkelschlag, Manuskriptfassung. 1028 BF

SF Nadelstiche
Voraussetzungen: GE 15, BE<2
Die Kämpferin bemüht sich bei ihren Angriffen die Deckung so kurz wie möglich zu öffnen. Dabei muss sie auf alle Varianten des Wuchtschlags verzichten und richtet zudem grundsätzlich einen TP weniger an, auch Boni aus hoher Körperkraft entfallen. Gelingt ihr dann eine GE-Probe ist das Gegenhalten gegen ihre Angriffe um 4 Punkte zusätzlich erschwert. Ein Misslingen der Probe hat keinen negativen Effekt.
Kosten: 100 AP