Elburumer Aderlass
„Es ist gelungen! Ich habe die Curativa ultima entwickelt. Meine neu entwickelte Variante des Balsam erweist sich als effektiver als alle bekannten Formen vor ihr. Es bedarf einiges Geschicks, aber im Ergebnis vermag sie Wunden, Vergiftungen, ja, sogar einige Krankheiten zu heilen. Das Geheimnis ist so einfach wie genial, es besteht in der astralen Dissulotion, der Reinigung des Blutes. Die Magie des Blutes selbst ist der Schlüssel: Indem ich die Kraft des Blutes nutze, um den Balsam-Cantus zu wirken, verlässt alles schlechte Blut den Leib und wird durch astral erzeugtes ergo reines Sikaryan ersetzt. Dafür bedarf es jedoch eines sehr präzisen Vorgehens beim Ansetzen der blutfordernden Schnitte, das gilt insbesondere auch für die Auswahl der entsprechenden Stellen am Leib. Eine Übersicht ist der angefertigten Skizze zu entnehmen. – Die bedauernswerten Opfer meiner Forschungstätigkeit waren nicht umsonst! Zudem sollte der in einigen Fällen aufgetretene Blutdurst bei gleichzeitigem Verfall des Leibes weiter erforscht werden. Er scheint auf einer Art Sikaryan-Rückkopplung zu beruhen.“
- Aus dem Vademecum eines unbekannten Elburumer Magiers, im Giftschrank des Anatomischen Instituts verwahrt
Tatsächlich ist es dem Magus gelungen einen Balsam mit den Techniken der Blutmagie wirken zu können. Die lange Zauberdauer lässt es zu, dass dem Verzauberten zwar die gesamte Lebensenergie geraubt wird, aber der Balsam die Lebenskraft gleichzeitig wieder aufbaut. Es ist offenkundig, dass der Patient schon bei kleinen Fehlern sein Leben verliert. Wenn aber sowohl eine Probe auf Heilkunde, Wunden +7, als auch die Probe auf den Balsam +12 gelingen, wird ein Heilungseffekt erzielt. Am Ende des Zaubers verfügt der Patient über die Hälfte seiner Lebensenergie, über die er zu Beginn des Zaubers verfügte, und zusätzlich vier LP weniger. Die Wundheilung entspricht dem Balsam. Die Wirkung von Waffengiften und fiebrigen Krankheiten wird halbiert, eine weitere Halbierung durch gelungene KO-Proben wirkt zusätzlich.
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