Contrafinte

Posted November 10, 2009 by Primo R.C.
Categories: Fechtkunst

Welche bedeutende Rolle Beweglichkeit und Anticipatio in der Fechtkunst spielen, führt uns eine besondere Technik Maestro Fedorinos vor: die Contrafinte. Die moderne Fechterin sieht sich im modernen Waffengang stets fintierten Angriffen ausgesetzt, die sie dank Fedorinos Genie zumindest zum Teil vorhersehen kann und so deutlich weniger Schwierigkeiten hat, auch anspruchsvolle Angriffe abzuwehren. Doch ist hervorragende Abstimmung auf den Gegner notwendig, da andernfalls die eigene Bewegung die Verteidigung zusätzlich erschweren kann.“
Tassilo Calleano: Journal zur Theorie und Praxis der allgemeinen und speziellen Fechtkunst im Zeichen der Herrin Hesinde. Bd.2 : Varianten der Finte und ihrer Begegnung. 1028 BF

Ein Manöver, das den Meisterschülerinnen Fedorinos vorbehalten ist. Will man eine Finte abwehren, kann man sich und seine Klinge so geschickt bewegen, dass die Finte nicht ihre volle Wirkung entfalten kann. Es muss eine IN-Probe abgelegt werden, bei deren Gelingen die PA gegen die Finte um 2 erleichtert ist (wenn die Finte denn auch um mindestens +2 angesagt war). Misslingt die IN-Probe, ist die PA um 1 zusätzlich zur Finte erschwert.
Kosten: 100 AP
Voraussetzungen: IN 15, Körperbeherrschung 11, SF Finte, SF Aufmerksamkeit

SF Geheime Sympathetik

Posted September 26, 2009 by Primo R.C.
Categories: Alchimie

Voraussetzungen: SF Adeptus/-a der Alchimie, Ritualkenntnis (Alc) 7, Sternkunde 7, Pflanzenkunde 10, Gesteinskunde 10, Tierkunde 10
Verbreitung: Alc3
Lernkosten: 200 AP
Ritualproben: Ritualkenntnis (Alc) (KL/IN/FF) +3
Wirkung: Das Brauen nach einem Rezept mit substituierten Zutaten ist pauschal um 2 Punkte erleichtert. Zudem kann die Brauprobe durch die richtige Wahl der Sternkonstellation nach Meister erleichtert werden.

SF Adeptus/-a der Alchimie

Posted September 26, 2009 by Primo R.C.
Categories: Alchimie

Voraussetzungen: Ritualkenntnis (Alc) 3, KL 12, Alchimie 7, Magiekunde 7
Verbreitung: Alc5 (insbesondere der güldenländischen Tradition), Mag2, Hex2
Lernkosten: 100 AP, 400 AP für Halbzauberer, 700 für für Vollzauberer
Ritualproben: Ritualkenntnis (Alc) (KL/IN/FF), Proben auf die gewählten Meisterhandwerke +3,
Eine der  Proben darf wiederholt werden.
Wirkung: Die Alchimistin aktiviert ihre Meisterhandwerke: Alchimie und zwei weitere nach Wahl. Zudem ist er nun in der Lage diejenigen magischen SF zu erlernen, die Alchimisten erlaubt sind. Je nach Meisterhandwerken wird in diesem Ritual ein Gesellenstück gefertigt, das der Alchimistin im Anschluss zur Verfügung steht (n.M.).

Der Bund der Verhüllten Mada

Posted Juni 30, 2009 by Primo R.C.
Categories: Alchimie, Orunganer

„Nun, mein Lieber, es dreht sich nicht alles um den Communio Rubio-Salamandris, im Gegenteil, es wird Zeit dem etwas entgegen zu setzen. – Aha, Magistra, die Geflügelte Schlange ist also kein Zufall, ihr versteht Euch als Erben der Laboratorien zu Belenas. – Ach was, das sind doch alte Geschichten. Die Geflügelte Schlange soll Hesinde ehren und an die Freiheit des Geistes erinnern. – Aber sie ist auch deutlicher Verweis auf den Mythos von Trikamadha, verehrter Magistra, die in alten Zeiten als schlangengestaltige, geflügelte Wesenheit dargestellt wurde und den Legenden zufolge als Schöpferin universeller Zauberverse gilt. Womöglich eine frühe Erscheinungsform Madas, aber die Legenden berichten von Karma und Nayrakis. – Aber aber, werter Primo, diese Legenden sind wörtlich genommen doch reine Ketzerei. Ist es nicht wahrscheinlicher, dass sich die Wahrheit hinter den Legenden befindet, verhüllt von allerlei Märchen und abstrusen Theorien? Die geflügelte Schlange verweist doch lediglich auf das verbreitete alchimistische Motiv des Ouroboros, die Personifizierung Madas auf den Verstand und seine ordnende Kraft als Prinzipien des Nayrakis, die Zauberei und schöpferische Tätigkeit auf die Prinzipien des Sikaryan. – Natürlich, Magistra, natürlich. Was sollte es wohl sonst bedeuten?“
- Primo R.C. im Gespräch mit Magistra Mermydiane von Rethis aus Methumis

Der Bund der Verhüllten Mada ist ein Zusammenschluss von Alchimistinnen, der sich den Orunganern verbunden fühlt. Die Mitglieder widmen sich der Alchimie in allen Spielarten und legen dabei besonderen Wert auf die kosmologischen Umstände und die Sternenkunde. Zudem wird ein sehr symbolistischer Stil gepflegt, der viele der Geheimnisse des Bundes für Uneingeweihte schwer entschlüsselbar macht. Die Metaphorische Ausführungen in den Werken und Rezepten können so, falsch verstanden, zu schwerwiegenden Fehlern beim Brauen von Elixieren führen.

Die Mitglieder sind zumindest derzeit alle auf die eine oder andere Weise mit der Universalschule zu Methumis verbunden und nutzen deren Laboratorien und Versammlungsräume für ihre Tätigkeiten.Sie tragen hesindegefällige Talismane aus Schlangenzähnen als Zeichen ihrer Zugehörigkeit.

Auch dieser Bund kennt intern sechs Grade.
1. Grad – Adepta/us der Schlange
2. Grad – Schüler/in von Sonne und Mond
3. Grad – Schüler/in von Vitriol und Quecksilbers
4. Grad – Deuter/in des Zwölfkreis
5. Grad – Meister/in des Kelchs (auch von Sumus Schale)
6. Grad – Meister/in des Ouboruos

Confessio der Societa Orunganis

Posted Juni 30, 2009 by Primo R.C.
Categories: Orunganer

„…, dass sich die Erkenntnis, seiner beyden Söhne und der Natur, je mehr und mehr erweitert, und wir uns billig einer glücklichen Zeit rühmen mögen, daher dann nicht allein das halbe Theil der unbekandten und verborgenen Welt erfunden, viel wunderliche und zuvor nie geschehne Werck und Geschöpff der Natur uns zuführen, und dann hocherleuchte Ingenia auffstehen lassen, die zum Theil die verunreinigte unvollkommene Kunst wieder zu recht brächten, damit doch endlich jeder Mensch seinen Adel und Herrlichkeit verstünde, welcher Gestalt er im Nayrakis, und wie weit sich seine Kunst in der Natur erstrecket.“
- Liane ya Strozza, Komturin von Vinsalt, Schülerin Urischars und Wächterin des weiten Palasts: Confession der Societa Orunganis an die Gelehrten des Reiches, 1016 BF

Weihe und innerer Zirkel

Posted Juni 30, 2009 by Primo R.C.
Categories: Orunganer

„Lieber Freund, verwahre dieses Schreiben sorgfältig, ich ziehe Dich ins Vertrauen, da heutzutage wie Du weißt, viel geschehen kann. Ich schreibe Dir in unserem Code, den wir zu Studienzeiten entwickelt haben, sicherlich simpel, aber aufgrund der notwendigen Verbindung mit dem Xenographus sollte es den Wenigsten möglich sein, ihn zu durchschauen. Es geht um gewisse Einsichten, die ich jüngst erhielt. Denn nicht mehr Horas reitet auf dem Greifen, seine Nachfolge ist beschlossen und der Weg wird bereits beschritten. Nach dem Ablegen der Prüfung zum 7.Grad in Palast und Tempel ist der Candidatus nicht nur Mentor der kosmischen Sieben und im Falle von uns Zauberkundigen zudem Meisters der sechsten Sphäre. Er betritt ein neues, ein geheimes Gradsystem. Wer sich im Verlauf der Rituale, die der einer heiligen Weihe durchaus ähneln, so entscheidet, empfängt das Karma des Hesindesohne. Zwar hat ein Mentor der Sieben innerhalb der Loge die gleichen Rechte und Pflichten wie die tatsächlich Geweihten, doch in der geheimen Rangordnung bleibt er der Geringste. Die Geweihten interpretieren die Reformation von Palast und Tempel, die unser Reich zu den mächtigsten und fortgeschrittensten in Aventurien machen wird, da sind wir uns einig, mein Freund, nun gänzlich mystisch. Es geht nicht mehr um Privilegien für die Bürger, merkantilen Handel und die Erneuerung des Silem-Horas-Ediktes. Nun wird von Vereinigung des Sikaryan und des Nayrakis gesprochen, merkwürdige Rituale und tiefe Meditationen werden gelehrt. Ich weiß nicht viel und ich weiß nicht, in was ich geraten bin, doch eines ist sicher. Der wahre Innere Zirkel unsere Loge ist die Geweihtenschaft des Nandus, die uns ganz und gar unter Kontrolle hat und unser Wirken bestimmt.“
- aus einem Brief des Magus Zandorio von Cuslicum an einen unbekannten Freund

Innerer Zirkel
7. Grad/1. wahrer Grad – Nandus-Weihe, Mentor der kosmischen Sieben
8. Grad/2. wahrer Grad – Meister der Zeremonien
9. Grad/3. wahrer Grad – Schüler Urischars, Wächter des weiten Palasts
10. Grad/4. wahrer Grad – Priester des verdunkelten Tempels, Verteidiger des Sternenwalls
11. Grad/5. wahrer Grad – Seher mit dem Roten Auge
12. Grad/6. wahrer Grad – Erleuchteter Meister, Prinz von Thalami Sora

Belenoleth vom Yennalin

Posted Juni 26, 2009 by Primo R.C.
Categories: Persönlichkeiten, Theaterritter

„Belenoleth Kashka vom Yennalin stammt den Überlieferungen nach aus Nostria und auch ihr Name legt dies nahe. Yennalin ist auch heute noch der Name eines Sees im Nostrischen, an dessen Ufern zu damaligen Zeiten Zauberinnen lebten und lehrten. Belenoleth muss um 200 BF geboren sein, eine genauere Angabe ist nicht möglich, doch ist ihr Wirken bis 263 BF sicher, bis etwa 290 BF andeutungsweise belegt. Wir wissen wenig über die Art der Magie, die die nostrischen Zauberkundigen in dieser Zeit beherrschten, doch waren sie wohl wie heute bereits mit Transformatia, insbesondere der Umweltzauberei, befasst. Über den Kontakt zu Elfen oder Goblins kann man nur spekulieren, allerdings gilt es in Historikerkreisen als wahrscheinlich, dass die Nostrianer dieser Tage Abkommen mit den Goblins geschlossen hatten, da diese so zahlreich waren, dass sie andernfalls die Nostrianer wohl vertrieben hätten.
Von Belenoleth ist weiterhin bekannt, dass sie sich hervorragend auf das Beschwören und Herbeirufen von Geistern verstand und es ist davon auszugehen, dass dieses Feld der Magie damals von größerer Bedeutung war, da heutzutage derartige Zauberei ob der Nähe zu schädlicher Nekromantie den Zwölfen sei Dank streng überwacht wird. Weiterhin weiß man von ihr, dass sie 226 BF in Arivor in die Dienste des Thaterordens getreten ist. Kaiser Gerbald hatte bereits 177 BF die Blutrote Bulle von Mendena erlassen und der Theaterorden entsandte regelmäßig neue Truppenverbände ins Bornland, um es von den Rotpelzen zu befreien. Belenoleth war dabei, wohl auch wegen ihrer Kenntnisse über die Kultur und Magie der Goblins, eine bedeutende Steiterin für die Sache des Ordens. Als ihre Insignien gelten die rote Robe der Geisterbeschwörer, wie sie auch im Codex Albyricus niederlegt ist. Die These, solche Roben seien Erkennungszeichen eines besonderen Magierbundes, muss allerdings ins Reich der Spekulationen verwiesen werden. Weiterhin von Ruf ist ihr Stab „Frigoris“, ein mit Hirschhorn verzierter Stab aus Steineiche, möglicherweise wegen des nostrischen Wappentiers, der mit einigen heute verloren gegangenen Zaubern güldenländischen Ursprungs belegt war und so gibt es verschiedenste Geschichten über eine Eisklinge, die dem Stab einer Speerspitze gleich aufsaß, und weitere Kräfte dieses Stabes, die dem Element Eis und der Umweltzauberei zuzuordnen sind. Sie nahm 243 BF an der Schlacht von Wjassuula teil, in der die Rotpeze endgültig geschlagen wurden. Im Anschluss daran betätigte sie sich vornehmlich als Magistra und nahm zahlreiche Schülerinnen und Schüler auf, deren Erbe jedoch in den entstehenden Akademien des Bornlandes aufging und keine eigene Schule begründete. Ihr Grab fand sich zunächst bei Ask, aber nach der Eingebung des Raben von Punin wurde ihr Sarg in die Stadt der Toten umgebettet, wider die finsteren Mächte der Totensümpfe.“
- „Helden des Bornlandes“, eine Chronik von Tjeika Ulmski, 1018 BF

Die sieben geheimen Wehren

Posted Mai 30, 2009 by Primo R.C.
Categories: Fechtkunst, Rittschaft Silberstreich

„Zur Erinnerung: Die sieben Wehren teilen sich in die vier Blockschläge, die Parade nach oben und unten sowie die verdeckte Sperre. Allesamt kennen natürlich Varianten wie die Lenkschläge oder die Verbindung mit dem Schritt nach hinten. Ebenso gibt es für jede der sieben geheimen Wehren eine Möglichkeit zur Riposte, die allerdings nur mit großer Vorsicht einzusetzen sind. Gleichwohl kann man daraus im Ernstfall größten Nutzen ziehen – So, meine Schwester, ich attackiere auf zwei und vier, begegne mir mit Block und Sperre – Ausgezeichnet, doch ein Stück zu weit nach rechts, du öffnest mir so eine Möglichkeit deine Schulter zu attackieren. – Nochmal! – So ist es besser! Wiederholen wir es sieben Mal.“
- Mondino Donocampe di Vistelli in einer Lehrstunde der Rittschaft

Die rituellen Kämpfe der Erleuchteten Rittschaft sind darauf ausgelegt, sich möglichst wenig zu verletzen und dennoch bewußten und hochklassigen Umgang mit der Klinge zu beweisen, dementsprechend hat sich innerhalb dieser Kämpfe ein Kampfstil entwickelt, der besonders auf eine sichere Defensive ausgelegt ist. Die Knappen und Ritterinnen des Bundes beherrschen also in der Regel Manöver wie die Meisterparade, den Defensiver Kampfstil und das Ausweichen. Hinzu kommen verschiedene Fintiertechniken sowie der strategisch besonders hoch geachtete Deckungsschlag.
Weitere geförderte Talente: Selbstbeherrschung, MR, Eiserner Wille, Menschenkenntnis

Die Erleuchtete Rittschaft zu Ehren Silberstreichs

Posted Mai 4, 2009 by Primo R.C.
Categories: Rittschaft Silberstreich

„Die Rittschaft zu Ehren Silberstreichs gibt sich nach Außen weltanschaulich neutral, bestenfalls diffus patriotisch, ist aber unübersehbar eng mit den Orunganern verbunden. Die genauen Bande sind schwer zu ermitteln, da die Knappen offenbar nur in einen kleinen Teil der Taten eingeweiht ist, die Ritter jedoch ausgesprochen vorsichtig und im Verborgenen agieren. Es bleibt zu hoffen, dass in naher Zukunft einigen der leichter zu observierenden Knappen der Aufstieg zum Ritter gelingt.“
- Primo R.C.: Tagebucheintrag

Im Unterschied zu den Rittern vom Heiligen Strohsack handelt es sich bei der Erleuchteten Rittschaft zu Ehren Silberstreichs tatsächlich um einen Bund aus Kämpferinnen und Kämpfern unterschiedlicher Coleur. Hier versammeln sich Fechterinnen, die ihre Kunst eher im Namen Hesindes als Rondras trainieren und nach technischer Perfektion und Eleganz streben, sowie Offiziere und Spezialisten moderner Kriegsführung wie Geschütz- oder Belagerungsmeister. Die Mitglieder debattieren über Kriegs- und Fechtkunst, werten die Turniere der Saison aus und diskutieren das neueste Duellreglement ebenso wie die Neuentwicklungen der Waffenschmiede. Zudem führen sie regelmäßig rituelle Kämpfe durch, die einerseits die Fertigkeit mit der Klinge trainieren sollen, aber ebenso, wenn nicht in höherem Maße, als geistige Übungen in Disziplin und Konzentration aufgefasst werden.

Die nominellen Ritter des Bundes, also die Mitglieder des vierten Grades und aufwärts, erfüllen gelegentlich geheime Missionen, deren Auftraggeber den Rittern unbekannt bleibt. Dabei handelt es sich um in der Regel pikante Aufträge, für die niemand anderes als ausgewiesene Spezialisten der Kampfkunst und strategischen Planung in Frage kommen. Die Auswahl des handelnden Ritters findet unter größter Verschwiegenheit in einem Hypogäum der Sotterranea Vinsalts statt und folgt der Zeremonie des Smaragds. Alles anwesenden Ritter ziehen blind einen Stein aus einem Beutel und verlassen den Ort der Zeremonie. Derjenige, der den Stein Rondras gezogen hat, nimmt sich der Mission an. Die Existenz solcher Missionen ist den Mitgliedern niedrigeren Grades nicht bekannt. Und die Prüfungen zum vierten Grad sind nicht nur so umfangreich wegen des bedeutenden Aufstiegs vom Knappen zum Ritter, sondern auch, weil die Eignung für ebensolche Aufträge festgestellt werden soll.
Die Rittschaft hat sich in den letzten Jahren im Verborgenen gebildet, tritt aber mittlerweile auch öffentlich auf. Zumindest die Knappen tragen offen die grünen Waffenröcke, geschmückt mit dem Lotoswappen der Orunganer, sowie den dreikantigen Scheibendolch mit runden Parier- und Knaufscheiben. Dennoch ist derzeit nur eine Ritterin namentlich bekannt, Fusca Lamea della Camerano-Tarcallo. Als Ritterin des Roten Drachen vertritt sie die Interessen der Rittschaft in der Öffentlichkeit. Sie geht dabei recht forsch vor, so dass manche vermuten sie sei gar die Großmeisterin der Rittschaft, die Hüterin des einsamen Sees. Andere sagen, sie wolle sich lediglich wichtig machen und bezweifeln sogar die Existenz weiterer Ritter.
Gründungs- und Zeremonialort der Rittschaft ist das Grab Khadans, des ersten Vinsalter Königs. Sein Vermächtnis vermeint die Rittschaft zu wahren. Als ihr Symbol haben sie demgemäß sein zyklopengeschmiedetes Schwert, Silberstreich, gewählt, mit dem er einst den Aarenstein spaltete. Das Grab liegt in der Totenstadt Borondella bei Vinsalt, wo sich auch zahlreiche andere Pilger finden, die den Herrschern Yaquiriens ihre Ehre erweisen.
Die Rittschaft pflegt eine intensive Feindschaft mit den Horasrittern.

Das Gradsystem kennt sechs Stufen:
1. Grad – Knappe zu Ehren Silberstreichs
2. Grad – Knappe des Schwures
3. Grad – Knappe des Schicksals
4. Grad – (Erleuchteter) Ritter des Roten Drachen
5. Grad – (Erleuchteter) Ritter des Aarensteins
6. Grad – (Erleuchteter) Hüter des einsamen Sees

Derzeit hat die Rittschaft etwa zwanzig Mitglieder, davon acht Ritter, die allesamt in Vinsalt leben. Neben den bereits erwähnten Persönlichkeiten verdienen noch der tatsächliche, unbekannte Großmeister der Rittschaft sowie Mondino Donocampe di Vistelli, Meisterschüler Essalio Fedorinos und Ritter des Aarensteins, besondere Erwähnung.

Initiation und äußerer Zirkel

Posted Mai 4, 2009 by Primo R.C.
Categories: Orunganer

„Nun bin ich also initiiert. Gestern Nacht im Kreise meiner auserwählten Brüder und Schwestern trat die Komturin von Vinsalt, Schülerin Urischars und Wächterin des weiten Palasts vor mich und erteilte mir ihren Segen. Die Inrahkarten wurden gelegt und ein Abschnitt aus dem Liber Enigmarum Nandi vorgetragen, zu dem ich mich dann äußern durfte. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion um meine Thesen und es bedurfte des Scharfsinns der Hochwürdigen Schwester selbst das Zeremoniell nicht bereits jetzt in eine launige Debatte übergehen zu lassen, wenngleich alle Beteiligten aufs vorbildlichste den gebotenen Ernst aufrecht erhielten. Im Anschluss wurde das Ritual der „Ringenden Brüder“ durchgeführt und wenn ich auch die Details keinesfalls schriftlich niederlegen werde, kann ich doch verraten, dass niemand mit Öl eingerieben über den Boden rutschte. Schließlich wurde mir feierlich, als geheimes Erkennungszeichen, die eigens für mich gestaltete Inrahkarte übergeben.“
- Primo R.C.: Eintrag in das Geheime Tagebuch, gesichert mit den sieben Siegeln der Mudramulim, 1028 BF

Das Gradsystem des Äußeren Zirkels der Orunganer:
1. Grad – Initiierte
2. Grad – Adeptus/a
3. Grad – Hüter/in des Palastes
4. Grad – Wächter/in des Tempels
5. Grad – Sigillus/a der Schlange / des Fuchses / der Karten
6. Grad – Akoluth/in des Einhorns

Das Konzil ist die Versammlung aller Mitglieder einer Stadt / Komturei, das Große Konzil die Versammlung aller Mitglieder der Loge.
Das große Tribunal besteht aus den Mitgliedern des inneren Zirkels und fungiert als internes Gericht der Loge.
Das oberstes Gremium der Loge ist das Kapitel, seine Mitglieder, die Weisen Kapitelmeister, sind nicht bekannt.

Logenwappen: Gelbweißer Lotos (in Gold und Silber) auf Grün vor zwei schlanken, gekreuzten Alicornen.