Voraussetzungen: SF Adeptus/-a der Alchimie, Ritualkenntnis (Alc) 15, Magiekunde 15, 35 ZfP in den übernatürlichen Begabungen
Verbreitung: Alc1
Lernkosten: 500 AP
Ritualproben: einmalig Ritualkenntnis (Alc) (MU/KL/IN) +12, Alchimie +12
Wirkung: Der Alchimist vermag seine Übernatürlichen Begabungen in einem arcanen Kraftakt seinem Geist und Willen zu unterwerfen und kann sie in Zukunft als Zauber gildenmagischer Repräsentation wirken und steigern. Die spezifischen Vorteile der Repräsentation (zus. Bonus beim Verlängern der ZD und Halbierung der SpoMod-Zuschläge) entfallen jedoch, zudem sind alle Zauber grundsätzlich um eine Spalte erschwert zu steigern. Die Alchimistische Spruchzauberin kann jedoch bis zu KL-12 weitere Zauber erlernen.
Alchimistische Spruchzauberei
Posted Dezember 8, 2009 by Primo R.C.Categories: Alchimie
Purificatio
Posted Dezember 8, 2009 by Primo R.C.Categories: Alchimie
Dieses Ritual entspricht einer zeitaufwendigen magisch-alchimistischen Destillation von pflanzlichen oder mineralischen Ingredienzien, deren so gewonnen Essenz hervorragende Wirkungen zeitigen.
Voraussetzungen: SF Adeptus/-a der Alchimie, Ritualkenntnis (Alc) 7, Alchimie 11, Pflanzenkunde 15, Gesteinskunde 15
Verbreitung: Alc2Lernkosten: 200 AP
Ritualproben: Ritualkenntnis (Alc) (KL/IN/FF) +3, Pflanzenkunde bzw. Gesteinskunde +7
Ritualkosten: 10 AsP
Wirkung: Die Wirkung von ohnehin wirkmächtigen Substanzen wird verdoppelt. Mit dem Ritual verarbeitete Zutaten für Tränke gelten als optimierte Substitute (einmalig -3). Besteht ein Trank zur Hälfte aus diesen Zutaten steigt die QZ um W6+6.
Wirkunsdauer: Die verarbeiteten Substanzen müssen binnen RkP* Stunden weiterverarbeitet werden.
Imponatio Arcanis
Posted Dezember 8, 2009 by Primo R.C.Categories: Alchimie, Hermetik
Voraussetzungen: SF Adeptus/-a der Alchimie, Ritualkenntnis (Alc) 11, Alchimie 11, Magiekunde 11
Verbreitung: Alc2
Lernkosten: 400 AP
Ritualproben: Ritualkenntnis (Alc) (KL/IN/FF) +7 (zusätzlich +3 bei anderen Merkmalen als Eigenschaften, Form und Heilung)
Ritualkosten: 2W6 Asp + Kosten den Zauberspruchs(kostet das Ritual 20 oder mehr AsP ist ein AsP permanent zu entrichten)
Wirkung: Mithilfe dieses Rituals kann die Wirkung eines Zauberspruchs in ein Gebräu gebannt werden und bei Konsum des Tranks auf die Trinkende übergehen. Für die meisten Zauber mit den Merkmalen Eigenschaften, Form und Heilung sind Rezepte bekannt, teilweise auch für Zauber der Merkmale Einfluss, Hellsicht, wobei solche mit dem Merkmal Einfluss eher als Gifte eingesetzt werden. Einige komplizierte Rezepte sind für Zauber mit dem Merkmal Umwelt und Zonenwirkung bekannt, die wirken, sobald die Phiolen geöffnet oder zerbrochen werden. Auch für weitere Zauber sind Rezepte denkbar (nach Meister).Beispiele für solche magoalchimistischen Tränke sind das Unsichtbarkeitselixier, das Verwandlungselixier, das Schlafgift oder die Sonnentropfen.
Wirkungsdauer: Der Trank hält RkP* Monate
Magica Rubeda
Posted November 16, 2009 by Primo R.C.Categories: Sumurgische Protohermetik, Theaterritter
„Magica Rubeda, die Rote Magie, immer wieder stoße ich auf Andeutungen. Die Magierinnen, die sich im Umfeld der Theaterritter bewegten, scheinen einige besondere Geheimnisse gepflegt zu haben. Auch werden die Sichelgebirge wiederholt erwähnt. Sind es Allegorien? Geht es um die Farbsymbolik? Oder sind sie Teil der Geheimnisse des Ostens, haben die Theaterritter den goblinischen Hochschamaninnen in Wjasuula ihr Wissen geraubt? Sokramor die Schwarze, Hazaphar die Gelbe, Mithrida die Rote. Haben die gefallenen Gigantinnen eine Art Wahre Namen?
[...] Wer waren diese Magierinnen der Roten Gilde. Wie ist es möglich, dass sie so gut wie keine Spuren hinterlassen haben Haben sie sie selbst gründlich verwischt? Haben sie mit Thora Fataburuq den Kontinent verlassen? Welche Rolle spielen sie in dem großen Plan und wen haben sie zu ihrem Erben bestimmt? Wann wird er aus den Schatten der Geschichte hervortreten?
[...] Was bedeutet das Rot? Die Farbe der Totengeister? Oder sind gar finstere Praktiken wie die Blutmagie gemeint? Oder ist es ein Hinweis auf die Goblins, die Rotpelze, deren Wissen die Rote Gilde in ihren Besitz gebracht hatte?“
- Primo R.C.: Eintrag in das Geheime Tagebuch, gesichert mit den sieben Siegeln der Mudramulim, 1028 BF
Limbische Schatten – Feq’chor
Posted November 16, 2009 by Primo R.C.Categories: Obscurmantie, Sumurgische Protohermetik
„Eure Theorie zur arcan effectiven Anrufung der Giganten, die ich nachwievor für, sagen wir, kühn halte, hat unerwartete Unterstützung erfahren. Jedoch aus einer Richtung die Euch nur mäßig behagen dürfte. So fand ich in den Schriften einer gewissen Shabra sâla Marfun, selbsterklärte Schülerin des Liber de Obscura Vires, ein Anrufungritual, das überraschenderweise Überlegungen wie die Euren nicht nur unterstützt, sondern geradezu als unstrittig voraussetzt. Object dieser Anrufung ist eine Entität, laut sâla Marfun ein in Schatten verborgener Gigant, den sie Feq’chor nennt. Sie dient der Herbeirufung schwarzer Steinriesen, die wohl ähnlich wie Golems dienstbar gemacht werden können. Alles in allem hochspeculativ und wirr, allerdings durchsetzt mit kaum zu übersehenden Andeutungen in Richtung Magierphilosophie einerseits und Schwarzen Mann andrerseits. Eure Thesen haben mit derartigen Verderbtheiten selbstverständlich nichts gemein, aber angesichts der Gesellschaft, in die Ihr Euch damit anscheinend begebt, möchte ich Euch abermals als Freundin raten, Euer Augenmerk wieder verstärkt den weniger speculativen Bereichen Eurer Forschung zuzuwenden.“
- Magistra Mermydiane von Rethis, Meisterin des Kelchs im Bund der verhüllten Mada, in einem Brief an Magus Valponius von Lowangen
Sumurgische Protohermetik
Posted November 12, 2009 by Primo R.C.Categories: Sumurgische Protohermetik
„So scheint mir der primitiv anmutende Schamanismus der Trolle eine ursprüngliche Form der Magie zu sein, die älter sein dürfte als alle anderen Traditionen, die wir kennen. Reicht sie doch vermutlich bis ins vierte Zeitalter zurück. Das, was wir als Schamanismus kennen, scheint auf diese Urform der Zauberei zurückzugehen, die am ehesten als Sumurgische Protohermetik oder Sumurgie zu bezeichnen ist, beruht diese Magie doch auf der Anrufung der größten Sikaryan-Quellen Aventuriens überhaupt, den gefallenen Gigantinnen und Giganten, den Kindern Sumus. Für die Trolle ist wohl ihr Stammvater Raschtul die bedeutenste Quelle ihrer Kraft, für die Goblins hingegen sind es offenbar die Gigantinnen der drei Sichelgebirge. Die Anrufung dieser machtvollen Quellen ist mit den wahren Namen der Giganten eng verknüpft und es scheint, dass diese Namen und so auch die Zauber und Rituale der Sumurgie verloren sind. Zumindest tritt uns in der Praxis der Schamanimus nicht mit solch urtümlicher Kraft entgegen, wie man es für wahre Sumurgie annehmen müsste, wenn tatsächlich ein gefallener Gigant die Quelle der Kraft wäre. Vielleicht lassen sich Spuren der Sumurgie in allen schamanistischen Traditionen Aventuriens finden, gehen sie doch alle auf verschlungenen Pfaden auf den trollischen Schamanismus zurück. Auch habe ich den Eindruck, dass sich Spuren der sumurgischen Zauberei im Druidentum finden lassen, teilweise möglicherweise auch in der Hexerei und der Magie der Geoden. Auf meinem Gebiet, dem orkischen Schamanismus, habe ich in jüngster Zeit vermehrt Hinweise auf eine Art zweite Initiation der Schamanen gefunden. Den Legenden zufolge geht mit dieser magischen Weihe eine Art Erleuchtung durch die aufgesuchte Gigantin einher. Es handelt sich dabei um eine besondere Anrufung der Naturgeister, die, sollte es je möglich gewesen sein, die Gigantinnen selbst anzurufen, von theurgischen Ausmaßen gewesen sein mag. Angemerkt sei noch, dass die kosmologischen Implikationen dieser Möglichkeit kaum überschaubar sind, es sei nur beispielhaft daran erinnert, dass die Gigantinnen der Sichelgebirge einst die Waffen der Götter gegen den Namenlosen waren und mit dessen Blut besudelt wurden. Die Folgen einer Anrufung derart korrumpierter Mächte mag man sich kaum ausmalen.“
- Magus Valponius von Lowangen, Spezialist für orkischen Schamismus mit Faible für Kosmologie: Metaarcanitas oder hinter dem Oculus, 1026 BF
Sekte des zweifachen Wissens
Posted November 12, 2009 by Primo R.C.Categories: Rittschaft vom Hl. Strohsack, Societas
„Sandjin, den von seinen Schülern so genannten Meister des zweifachen Blicks auf die Schönheit, ist eine eindrucksvolle Persönlichkeit, er spricht stets in anschaulichen Gleichnissen und Metaphern, von denen ich nicht alle recht verstehe, auch wenn ich bereits in Boran und Tuzak die Lehren der Rur und Gror-Gläubigen studiert habe. Sandjin soll früher Berater der maraskanischen Könige gewesen sein, doch darüber gibt er keine nähere Auskunft. Bezugspunkt seiner Lehren ist, wie in der Priesterschaft der Zwillinge üblich, deren Stammvater Rurech, doch klingt für meine Ohren vieles sehr nach Rohal dem Weisen. Als Kenner der Gespräche Rohals und seiner Sytemata kann ich nur annehmen, dass diese Werke auch Sandjin bekannt sind, ja, dass sie sogar Kernreferenzen seiner Lehren über die Magie, den näheren Limbus und die Sphären sind. Bisweilen klingen seine höchsten Lehrsätze nach Aussagen aus der Offenbarung des Nayrakis, doch muss ich hier zugestehen, das Werk selbst nur aus zweiter Hand und höchst fragmentarisch zu kennen.“
- Aus dem Buch der Schlange der Geweihten und Magietheoretikerin Daria von Kuslik, das Buch fand sich bei einem Krämer in Tuzak, der Aufenthaltsort der Autorin ist unbekannt
Einige Maraskaner aus As’Tuzak, dem Exilantenviertel Khunchoms, darunter auch Schüler des beschriebenen Sandjin, haben die Lehren des Hesindesohn Nandus vernommen und eine Sekte gegründet, die einer maraskanisierte Version seiner Lehren anhängt. Sie nennen sie die Lehre des zweifachen Wissens und sehen in den Nandussöhnen Rohal und Borabarad eine kosmologische Metapher, die an Rur und Gror anschließt, wie auch andie Zweiheit des verbotenen und des verborgenen Wissens. Ihnen ist dabei jedoch klar, dass eine tatsächliche Verehrung Rohals oder Borbarads unsinnig ist, ja, die Anhänger Borbarads Äthrajins sind und keinesfalls Teil der Schönheit.
Es besteht vereinzelter Kontakt mit den Strohrittern in Brabak.
Disclaimer
Posted November 12, 2009 by Primo R.C.Categories: Disclaimer
DAS SCHWARZE AUGE und AVENTURIEN sind eingetragene Warenzeichen der Firma Ulisses Medien & Spiel Distributions GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Diese Website enthält nicht-offizelle Informationen zum Rollenspiel Das Schwarze Auge und zur Welt Aventurien. Diese Informationen können im Widerspruch zu offiziell publizierten Texten stehen
Contrafinte
Posted November 10, 2009 by Primo R.C.Categories: Fechtkunst
“Welche bedeutende Rolle Beweglichkeit und Anticipatio in der Fechtkunst spielen, führt uns eine besondere Technik Maestro Fedorinos vor: die Contrafinte. Die moderne Fechterin sieht sich im modernen Waffengang stets fintierten Angriffen ausgesetzt, die sie dank Fedorinos Genie zumindest zum Teil vorhersehen kann und so deutlich weniger Schwierigkeiten hat, auch anspruchsvolle Angriffe abzuwehren. Doch ist hervorragende Abstimmung auf den Gegner notwendig, da andernfalls die eigene Bewegung die Verteidigung zusätzlich erschweren kann.“
Tassilo Calleano: Journal zur Theorie und Praxis der allgemeinen und speziellen Fechtkunst im Zeichen der Herrin Hesinde. Bd.2 : Varianten der Finte und ihrer Begegnung. 1028 BF
Ein Manöver, das den Meisterschülerinnen Fedorinos vorbehalten ist. Will man eine Finte abwehren, kann man sich und seine Klinge so geschickt bewegen, dass die Finte nicht ihre volle Wirkung entfalten kann. Es muss eine IN-Probe abgelegt werden, bei deren Gelingen die PA gegen die Finte um 2 erleichtert ist (wenn die Finte denn auch um mindestens +2 angesagt war). Misslingt die IN-Probe, ist die PA um 1 zusätzlich zur Finte erschwert.
Kosten: 100 AP
Voraussetzungen: IN 15, Körperbeherrschung 11, SF Finte, SF Aufmerksamkeit
SF Geheime Sympathetik
Posted September 26, 2009 by Primo R.C.Categories: Alchimie
Voraussetzungen: SF Adeptus/-a der Alchimie, Ritualkenntnis (Alc) 7, Sternkunde 7, Pflanzenkunde 10, Gesteinskunde 10, Tierkunde 10
Verbreitung: Alc3
Lernkosten: 200 AP
Ritualproben: Ritualkenntnis (Alc) (KL/IN/FF) +3
Wirkung: Das Brauen nach einem Rezept mit substituierten Zutaten ist pauschal um 2 Punkte erleichtert. Zudem kann die Brauprobe durch die richtige Wahl der Sternkonstellation nach Meister erleichtert werden.
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